Mein Leben ist kein unbeschriebenes Blatt mehr - mit zunehmendem Alter.
Notizen aus dem Leben dokumentarisch und dauerhaft aufzuschreiben, ist sehr mühsam und kann, wenn auf die erlebte Zeit tagsüber Wert gelegt wird, recht langweilig sein beim Lesen. Schwierig ist dabei auch besonders das spätere Finden von Daten, Erlebnissen und Gedanken in den nun vielen gefüllten Tagebüchern.
Aber sich an längst Vergessenes nach Wunsch zu erinnern, ist stets Freude genug, aufzuschreiben und nebenbei zu fotografieren - allerdings immer recht gefährlich in Ländern mit folgenreicher Überwachung. Selbst heute in unserer freiheitlichen Demokratie ist Internet-Vorsicht angebracht. Für mich ist das Notieren eine private Beruhigung, immer zu wissen, mit welchen Tätigkeiten meine Stunden, Tage und Jahre gefüllt wurden.
Diese Art der monatlichen Übersicht jeden Tag von 00.00 Uhr bis 24.00 Uhr lässt sich rasch anschaulich durchführen - bis zur letzten Stunde.
Wichtig ist erst einmal, die persönlichen Beschäftigungen zu finden, ihnen eine Farbe zuzuordnen und Formblätter für die Eintragungen zu erstellen, um die farbige Tageslinie einfügen zu können.
Zusätzlich erläuternde Wörter und klärende Abkürzungen über oder in den Linien, dazu auch Randbemerkungen steigern das Erinnerungsvermögen und die spätere Nützlichkeit für gewünschte eigene Auswertungen.
Wozu?
Dokumentation
erlebten Lebens
Daten, Termine,
prakt. Übersicht
Erkenntnisse
aus Eintragung
Einsichten zur
Lebensführung
Erinnerung an
die Wirklichkeit